Der verantwortungsvolle, klimafreundliche Umgang mit Energie und Ressourcen entlang der gesamten betrieblichen Wertschöpfungskette ist für Industrieunternehmen ein maßgeblicher Erfolgsfaktor. Er hält Ihre Kostentreiber im Zaum und verbessert die Ökobilanz. Und wo Ihr Wettbewerber bei Preis und Qualität gleichzieht, schlägt das Vergabe-Pendel des Kunden immer häufiger zugunsten eines umweltbewussten Images aus.

Energiemanagement belegt ein umweltfreundliches Image

Ein durchdachtes Energiemanagement ist hier gefragt, das Sie bei der vorausschauenden, systematischen Koordination der

  • Energiebeschaffung,
  • Energieumwandlung,
  • Energieverteilung sowie
  • Energienutzung

durch geeignete Strategien und Maßnahmen zur Erfassung, Dokumentation und Visualisierung Ihrer Verbräuche unterstützt. TRIPS weist über 20 Jahre Kompetenz aus erfolgreichen Projekten im Bereich Energie- und Lastmanagement in der Anlagen- und Gebäudetechnik nach.

Energiemonitoring

Behalten Sie Energieverbräuche und -flüsse im Auge

Beginnend mit einer Netzanalyse betrachten und dokumentieren wir Ihre Energieverbräuche und -flüsse, identifizieren Verbrauchsschwerpunkte und Schwachstellen, erfassen verursachungsgerecht die Kosten, bezogen sowohl auf Produktionseinheiten als auch auf Kostenstellenebene. Damit erfüllen Sie ohne weiteren Aufwand Ihre gesetzlichen Auflagen, etwa hinsichtlich Ihrer Berichtspflicht zu Treibhausemissionen.

Netzqualität

Anlagen zur Blindleistungskompensation werden auf Ihre bestehende Gebäudeinstallation aufgeschaltet

Zur Sicherung Ihrer Netzqualität überwachen und begrenzen wir für Sie Lastspitzen, halten stromabhängige Netzverluste im Zaum und steigern die Übertragungsleistung durch speziell entwickelte und gefertigte Leistungskondensatoren, die die Blindleistung in Ihrer Anlage kompensieren. Die entsprechenden Niederspannungschaltanlagen werden auf die bestehende Gebäudeinstallation aufgeschaltet, sind wartungsarm und die Investition refinanziert sich in der Regel innerhalb von ein bis drei Jahren.

Produktionsplanung

Fundiertes prozess- und verfahrenstechnisches Know-how hat zudem unseren Blick geschärft für Ihren Medieneinsatz in Bezug auf Druckluft, Kälte, Wärme, Antriebstechnik, Beleuchtung und raumlufttechnische Anlagen. Die arbeitszeitgerechte Zuschaltung dieser Medien durch eine intelligente Leittechnik und eine entsprechende Anlagen-, Verfahrens- und Prozesstechnologie hebt Einsparpotenziale und unterstützt Sie bei der Optimierung Ihrer Produktionsplanung.

Energiecontrolling

Schließlich implementieren wir für Sie ein aussagekräftiges Energie-Informationssystem, das Ihnen per automatisierter Auswertung KPIs (Key Performance Indicators) über Verbrauchs-, Betriebs-, Aggregat-, Produktions- und Zustandsdaten zur energetischen Bewertung Ihrer Produktionsanlage liefert. Flexible Schnittstellen übergeben die ermittelten Daten in Ihr ERP-System. Dort liefern sie zusammen mit den dort gewonnen Betriebsdaten die Grundlage für eine wirtschaftliche und zukunftsgerichtete Energiebetriebsführung.

Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001

Für stromintensive Unternehmen hält der Gesetzgeber Vergünstigungen bereit.

Die Einführung eines Energiemanagementsystems birgt staatlicherseits weitere Kosteneinsparpotenziale. Diese bietet zum einen der Spitzenausgleich nach Energie- und Stromsteuergesetz: Unternehmen energieintensiver Branchen, wie u.A. der StahlindustrieChemieindustrie und Nichteisenmetallbranche erhalten danach über die Strompreiskompensation einen Ausgleich für die Kosten, die aus dem CO2-Emissionshandel in der EU stammen und über den Strompreis auf sie abgewälzt werden.

Weitere Entlastung schafft die Ausgleichsregelung nach § 41 EEG für stromintensive Unternehmen. Diese begrenzt die EEG-Umlage, die Energieversorger an stromintensive Endverbraucher weitergibt, die dem produzierenden Gewerbe angehören oder Schienenbahnen sind. Diese Vergünstigen schaffen für Sie zusätzliche Planungs- und Investitionssicherheit.

Erfolgreiche Projekte

Zahlreiche Beispiele belegen eine fundierte Branchen- und Fachkompetenz, die wir im Unternehmen systematisch aufbauen konnten.

Ein Beispiel ist die SPS-Migration der Kälteanlage für einen namhaften Automobilhersteller der Premiumklasse. Auftragsumfang war die Installation und Migration einer übergeordneten vollautomatischen Steuerung des Kälteverbundes aus bis dato eigenständigen Kältezentralen, welche mit je vier Kältemaschinen drei Lackierhallen mit Kälte versorgen. Dieser Verbund wurde ersetzt, der technische Stand der Stationen sowie deren Bedienung vereinheitlicht und eine übergeordnete Visualisierung aufgebaut. Die Steuerung dient dazu:

  • die Kälteerzeugersteuerung für alle drei Stationen übergeordnet zu ermöglichen,
  • die Eingabe von Betriebsparametern und deren Einfluss in die Steuerung zu ermöglichen,
  • den Kältebedarf optimal auf die Kälteerzeuger zu verteilen,
  • durch Einbeziehung des Speichers Schalthäufigkeiten zu verringern,
  • Leistungsreserven zu schaffen,
  • Das Produktionsausfallrisikos zu reduzieren,
  • die Primärenergie Wärme und Strom besser wirtschaftlicher auszunutzen.