Die Virtualisierung wird im IT-Bereich schon lange vorgelebt und hilft seit Jahren Abläufe zu optimieren und die Agilität zu verbessern. Auch in der Industrie und Automatisierungstechnik wird es immer wichtiger Prozesse virtuell abzubilden. Wir setzen bereits heute für Kunden komplette Anlagen virtuell auf.

Je nach Anwendungsbereich gibt es verschiedene Vorgehensweisen oder Möglichkeiten eine Anlage teilweise oder auch im gesamten virtuell abzubilden. Wir beraten Sie auch gerne im Vorfeld ausführlich.

Native Virtualisierung

Hierbei wird die physikalische Hardware vom bestehenden Betriebssystem abstrahiert und auf einer Virtualisierungsschicht eingezogen (Hypervisor, VMware, vSphere, etc.). Dies ermöglicht den parallelen Betrieb unterschiedlicher Arbeitsstationen über die gleiche Hardware, wodurch physische Gegebenheiten, als tatsächlich vorhanden, vorgetäuscht werden. Eine virtuelle Maschine – verfügt jeweils über eigene virtuelle System-Komponenten.

Durch diesen Prozess kann man abhängig von den Anforderungen eine dynamische Zuteilung von Ressourcen vornehmen. Auch eine Skalierung in die Breite ist möglich, sodass jederzeit neue virtuelle Arbeitsstationen erstellt oder hinzugefügt werden können.

Vergleich physikalischer und virtueller Aufbau

Bei einem virtuellen Aufbau wird der Hypervisor direkt auf der realen Hardware des Host-Systems betrieben. Da in diesem Fall eine direkte Bedienung der virtuellen Maschinen nicht möglich ist werden zusätzlich Thin-Clients benötigt. Diese brauchen nur eine Netzwerkverbindung und stellen eine Remote-Verbindung mit der virtuellen Maschine auf. Eine Datenerhaltung über die Thin-Clients ist nicht möglich jedoch gewährleisten sie einen standortunabhängigen und flexiblen Zugriff und lassen sich bei einem Defekt einfach austauschen. Verbindungen sind auch über ein Windows-basiertes Gerät möglich, z.B. über eine Remote-Desktop-Verbindung oder über einen geeigneten VNC Client.

Um den Anforderungen an zulässigen Remote-Verbindungsprotokollen von PCS 7 gerecht zu werden, setzt TRIPS auf Thin-Clients mit denen VNC und RDP-Verbindungen über ein Gerät aufgebaut werden können. Mit diesem Aufbau können bis zu vier Bildschirme (bis 4K-Auflösung) pro Arbeitsplatz angesteuert werden, die sich auch für raue Bedingungen und einen Betrieb bei 0 °C bis -35 °C eignen.

Redundanz

Um die Redundanz zu gewährleisten wird das virtuelle PCS7-System immer mit mindestens zwei Host-Systemen ausgeliefert. Durch diese redundante Auslegung des PCS7-Systemes werden die virtuellen Maschinen auf die Host-Systeme (mindestens zwei Server) verteilt, sodass bei einem Ausfall der Hardware ein fortlaufender Betrieb der Anlage gewährleistet werden kann.

Beim Thema Datensicherheit überlassen wir nichts dem Zufall. Jedes Server-Host-System wird in einem entsprechenden 19” Serverschrank verbaut, der nur befugten Personen den Zugriff ermöglicht und die gesamte Hardware vor Staub und Feuchtigkeit schützt.

Datensicherheit

Die Sicherung Ihrer Daten können Sie flexibel auf einem bestehenden Storage oder alternativ über eine Storage-Lösung von TRIPS ausführen. Wir empfehlen den Einsatz von Veeam Backup & Replication um ein umfassende und Zeitplan gesteuerte Sicherung aller virtueller Maschinen (1 bis mehrmals pro Tag) zu gewährleisten. Darüber hinaus haben Sie eine Aufbewahrung und Langzeitarchivierung der virtuellen Maschinen und erhalten regelmäßige E-Mail-Benachrichtigungen über den aktuellen Status der Datensicherung.

All from one – ganzheitliche, individuelle Virtualisierungslösungen

Bei uns erhalten Sie alle notwendigen Komponenten zur Inbetriebnahme einer neuen Anlage oder Erweiterung und Aktualisierung einer Bestandsanlage aus einer Hand.

  • Einrichtung virtuelles PCS7-System mit der benötigten Server-Hardware, Thin-Clients (vollständiger Workplace bestehend aus: Thin-Client, Bildschirm, Maus & Tastatur) oder wählen Sie flexibel, welche Komponenten Sie beziehen möchten
  • Software-Lizenzen
  • Schalt- und Serverschränke
  • Engineering

Ihre Vorteile der Virtualisierung gegenüber des klassischen Client-Server-Prinzips

  • Reduzierung der Kosten
    Durch die Thin-Clients sparen Sie sowohl Kabel als auch Rechner, da nur eine Netzwerkverbindung zur Anlage benötigt wird und die Clients flexibel zwischen mehreren Verbindungen zu unterschiedlichen virtuellen Maschinen umschaltet
  • Erhöhung der Sicherheit
    Sie haben weniger Angriffsvektoren und mehr Sicherheit durch Rechte-Management in den virtuellen Maschinen
  • Bessere Verfügbarkeit
    Immer erreichbar dank austauschbarer virtueller Maschinen auf dem Host-System und Thin-Clients am Arbeitsplatz. Darüber hinaus erhalten Sie Ersatzteile und Support bei Hardware-Problemen durch den Server-Hersteller
  • Hohe Flexibilität
    Durch Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme sowie das Zuschalten oder Verteilen der virtuellen Maschinen können Sie Ihr System immer den aktuellen Gegebenheiten anpassen

Ihr Kontakt zu uns

Haben Sie eine individuelle Anfrage oder allgemeine Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns eine Mail an anfragen@trips-group.com oder füllen Sie das Formular aus. Unsere Experten helfen Ihnen gerne und finden gemeinsam mit Ihnen die perfekte Lösung für Sie!